Echte Werte und Business anders gedacht: Das große Rauchzeichen Tour-Finale live in der Wieshofer Mühle in St. Johann.
Was passiert, wenn man die Rauchzeichen-Couch in einem der letzten privaten Mühlenbetriebe Österreichs aufstellt? Einmal mehr gaben außergewöhnliche Unternehmer:innen aus der Region authentische, inspirierende und bewegende Einblicke in Leben, Business und in ihr sinnstiftendes Wirken.
Alle Fotos: Thomas Steinlechner für Sparkasse Kitzbühel
Auch das 21. rauchzeichen.live-Event (moderiert von Birgit Enk und Hannes Treichl) war restlos ausverkauft. Die Wieshofer Mühle platzte aus allen Nähten, und kaum ein:e Besucher:in ließ sich das Pre-Opening Highlight entgehen: Hausherr Lukas Krainz führte persönlich bei einer Backstage-Tour durch die Wieshofer Mühle und gab exklusive Einblicke in das Herzstück seines St. Johanner Produktionsbetriebs.
Zwischen Mehlsäcken und ratternden Maschinen ging es dann zur Sache. Wir sprachen mit drei Persönlichkeiten, die beweisen, dass unternehmerischer Mut nur aus echter Überzeugung entstehen kann.
Die Gäste auf der Couch waren
Lukas Krainz:
Er führt die Wieshofer Mühle in 6. Generation und hat den Betrieb aus der Krise geholt. Sein Fazit zum Wandel:
„Die Mühle hätte eigentlich zugesperrt gehört. Wenn du etwas retten willst, musst du die Prozesse von Grund auf neu denken und kompromisslos sein.“
Manuela Erber-Telemaque:
Sie hat mit „Zukunft für Tshumbe“ einen Kindheitstraum zum Leben erweckt und treibt die Entwicklung einer ganzen Region in der D.R. Kongo voran. Ihr Antrieb ist Verantwortung:
„Ob du einen Betrieb umkrempelst oder ein Krankenhaus baust: Am Ende brauchst du Menschen, die die Vision tragen und ihr volles Vertrauen schenken.“
Luis Hutter:
Der „Jünger Gutenbergs“ leitet Hutter Druck in 3. Generation. Er hat eine klare Antwort auf die digitale Konkurrenz:
„Die Digitalisierung hat uns nicht überflüssig gemacht, sie hat uns dazu motiviert, Dinge neu zu denken: Wir drucken heute noch bewusster und mit vollem Fokus auf Nachhaltigkeit.“
Perspektivenwechsel zum Special Opening
Bevor das Event offiziell startete, lieferte Christoph Gehrke aka Clown Pepe das emotionale Fundament und entführte die Besucher:innen aus dem Alltag. Er erinnerte die Besucher daran, woher Antrieb kommt:
„Wir reden ständig von Zielen und Tod-Do Listen. Doch der wahre Funke – das Kribbeln, das uns antreibt – kommt nie von perfekten Plänen oder aus ROIs.
Ein Krankenhaus für 100.000 Menschen
Was uns persönlich am meisten freut, ist der echte Impact dieses Abends. Unser Publikum hat bewiesen, dass Business und Verantwortung Hand in Hand gehen:
„Die Einnahmen aus dem Catering und einer Tombola in Höhe von über 1.000 Euro gehen vollständig an Manuelas Projekt ‚Zukunft für Tshumbe‘“, erklärt Rauchzeichen Initiator Hannes Treichl und Birgit Enk ergänzt:
„Mit dem Betrag wird der Bau eines Krankenhauses unterstützt, welches die medizinische Versorgung für 100.000 Menschen in der Region Tshumbe (D.R. Kongo) sichern wird.“
Flügelschluck: Regional, preisgekrönt, sinnstiftend.
Apropos Community-Power: Auch kulinarisch gab es ein Highlight. Harald Stoiber stellte das innovative Grünhopfenbier „Flügelschluck“ vor. Die Kooperation zwischen Bierol, Homebase und Harald Stoiber selbst gewann den 1. Preis beim Ideenwettbewerb „ernte.reif“ des Agrarmarketing Tirol.
Das Fazit dieser Kooperation fasst Harald so zusammen:
„Diese Kooperation zeigt was passiert, wenn sich Menschen treffen, die gleich Werte teilen und #gemeinsam etwas bewirken wollen.“
Aus dem Austausch entsteht ein preisgekröntes Produkt und mit dem widerum wird ein Artenschutzprojekt in der Region unterstützt. Mehr dazu bald in einem eigenen Beitrag…
Jetzt reinhören oder reinschauen!
Den kompletten Live-Talk gibt es in Kürze in unserem Podcast!
Viele Fotos, Reels und Stories vom Event findest du auf Instagram. Folge @rauchzeichen.live für Updates!











